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Aus der Presse / Fuldaer Zeitung

 

05.10.2008 - 4029 Starter aus 21 Nationen >> .. mehr (302kb Jpg)

04.10.2005 Laufbericht aus einem Forum
Bericht vom zweitägigem zivil-militärischen Fulda-marsch

Prolog
Dies ist ein Bericht über eine Veranstaltung ganz anderer Art, als ihr es von Laufveranstaltungen her kennt. Nein es ist auch keine Walkingveranstaltung sondern eine Wanderveranstaltung, von der ich berichte. Nach dem Viertagemarsch in Holland war der Fuldamarsch meine zweite IML bzw. IVV-Veranstaltung, d.h. eine mehrtägige Wanderung ohne Zeitnahme.

Die Anreise.
Am Freitag hatte ich Urlaub genommen um genug Zeit zu haben, neben dem Marsch auch Fulda noch etwas besichtigen zu können. Dieses Mal war auch Helga mit von der Partie, es sollte Ihre Premiere auf der 25 km Strecke werden, und das gleich zwei mal hintereinander. Also nix mit Turnhallenquartier sondern eincheckt im „Gasthof, Metzgerei, Gästezimmer Drei Linden“, mit Duschbox im Zimmer, Klo auffem Flur und dem Geruch von warmem Fleisch bis hinauf ins Zimmer … nichts für Vegetarier. Als Mittagscarboloading erst mal ein paar dicke Hackfleischklopse, hier die lokale Spezialität. Mit vollem Magen dann in der Stadt Dom, Fußgängerzone usw. besichtigt. Um 16 Uhr sollte dann die offizielle Abendwanderung von 11 km sozusagen als Warming up stattfinden. Helga hatte das erst immer als provokanten Scherz meinerseits aufgefasst, aber steht wirklich mit auf dem Programm und es gibt einen Stempel dafür.

Abendwanderung und erster Abend
Also immer den lustigen roten Flatterbändern gefolgt. Eigentlich wollten wir zum offiziellen Start, oben am deutsch-amerikanischen Sportzentrum, sind aber einfach allen Anderen hinterhergelaufen und waren plötzlich schon mitten auf der Strecke. Alle waren recht gemütlich unterwegs. Teils in verwegenen Outftits mit vielen vielen Aufnähern (10.000 km, 12.000km, 15.000km) Nach dem Rundkurs landeten wir auf dem ehem. Kasernengelände, wo das Herz der Veranstaltung in einer großen Sporthalle schlug. Lustige Musikanten spielten auf, und brachten schöne Melodien aus der Heimat, abwechselnd dazu eine Zweimannband mit netten Schlagern. Die ersten zünftigen Wanderer legten schon mal ein Tänzchen aufs Parkett. Überall fröhliches Wiedersehen war angesagt. Auch wir trafen die Freunde aus Holland wieder, die schon munter schunkelnd auf den Bierbänken saßen. Es wurde dann noch ein Fahneneinmarsch in die Halle zelebriert. Würde man hier nicht schon einige nette Leute kennen, könnte man durchaus meinen man wäre im falschen Film (So aber auch!). So war zwar alles noch etwas fremd, aber dann auch nett. Das Essensangebot reichte über Pommes, Gulaschsuppe, Klopse, Würste bis hin zu selbstgebackenem Kuchen und lecker belegten Brötchen. Alles zu zivilen Preisen. Gegessen haben wir dann doch in unserem Quartier. Wie sollte es anders sein, beim Metzger, lecker Fleisch, allerdings auch einen großen Salat für das Gewissen und zum Fleisch Spätzle wegen der Kohlenhydrate…

Frühstück und Start
Am morgen ging es dann früh raus. Ich musste ja um 7.00 am (2 km entfernten) Start sein, da wir mit Bussen in die Röhn zum Start auf die 42km Strecke gefahren wurden. (Im letzten Jahr fuhren allein 19 Busse die Marathonwanderer, in diesem Jahr gab es einen Telnehmerrekord von insgesamt 1.700 Wanderern). Das reichhaltige Frühstück (wollen sie denn kein Ei?) mit Wurst, Käse und allem drum und dran habe ich dann nur zu kleinen Teilen genossen… (Zwei Scheiben Käse, sonst alle „Fulder Wurstspezialitäten“… Sowieso war es ein hektisches Frühstück, da Martin Angst hatte, den ersten Bus zu verpassen – aber bei einer Wanderveranstaltung ohne Zeitnahme kann man nicht der Erste sein – irgendeiner läuft immer schon eine halbe Stunde vor dem Start los… Die ersten Busse waren also schon VOR sieben losgefahren, und kamen uns auf dem Weg entgegen: Fünf Stück!!! Martin schaffte es dann in den siebten… ) Wie der Zufall so will saßen genau dort meine Flensburger Freunde vom Vier-Tage-Marsch, die immer recht zügig unterwegs sind, und wo ich nicht immer mithalten kann…

Die Strecke
Irgendwo in den Bergen der Röhn wurden wir abgesetzt und los ging es. Die erste Stunde noch ohne Regen…die nächsten Stunden bis zum Ziel nur im Regen. Langsam sortierte sich das Feld. Es wurden immer weniger bei den schnellen Wanderern. Immer wieder erstaunlich, was für Leute in welchem Tempo unterwegs sind. Das Spektrum bei solchen Veranstaltungen liegt wirklich von gaaaanz gemütlich bist verdammt schnell (schneller als Martinwalkt walkt….) Dabei sind die ganz Schnellen häufig ohne jeglichen Walkingschnickschnack unterwegs, also nichts mit Arme anwinkeln usw. Das heftigste war ein dänischer Soldat in Kampfmontur, der mich mit Händen in den Hosentaschen überholt hat, und dem ich nur einige km folgen konnte! Nach ca. 20 km, bei einer Kontrollstelle mit Versorgungspunkt, kamen dann die 25-km- Wanderer dazu. Die Verpflegungspunkte sind dann auch anders als beim Marathonlauf. Es gibt kostenlos Tee und mit viel Glück auch mal Apfelstückchen. Der Schwerpunkt liegt aber auf belegten Brötchen, Grillwürstchen, Kuchen, Kaffee und auch Bier und Kümmerling sind im Angebot und werden gern nachgefragt… Auf dem zweiten Teil der Strecke war ich dann durch die 25km Wanderer wieder auf der Überholspur. So mancher war recht erschrocken, wenn ich so mit 7-8 km/h, also mit ca. deren doppelter Wandergeschwindigkeit vorbeigezogen kam… Nach 5.30 h war ich im Ziel. Die Freude über die Superzeit trotz Kuchenessen und Kaffeepause relativierte sich, als ich erfuhr, dass am ersten Tag die Strecke nur ca. 38 km lang war… aber dazu später. (So genau messen die Wanderer nicht. Ich kam übrigens mit meiner Wandergruppe kurz vor Drei ins Ziel, was Brutto für Netto bedeutet, dass Martin seine 42(38) km etwas schneller geschafft hat, als wir unser 25km – bzw 26, da wir wegen der vom Regen unpassierbaren Strecke umgeleitet wurden. Aber das Ganze läuft ja auch unter Volkswandertag, und nicht unter downhill-race!.)

Im Ziel dann zur Stärkung: Gulaschsuppe, Currywurst Pommes mit Apfelschorle, Kuchen, Kaffe und zwei Radler zu mir genommen (In dieser Reihenfolge, Helga kam und kam nicht). Der Volksmusik gelauscht, bis sie kam, und zurück ins Quartier. (Natürlich auch gelaufen! Und abends in die Stadt auch noch hin und zurück. Macht Brutto für Netto immer noch mal drei Km pro Strecke dazu. Ich möchte das lieber nicht ausrechnen, aber ich gehöre schon seit der Stadtbesichtigung Abendwanderung zu den Ultras!!!) Abends dann mit Freunden den Abend beim Italiener ausklingen lassen (Wirklich sehr lecker – Il Romantico in Fulda, da kann man schon mal zwei Märsche für in Kauf nehmen…).

Zweiter Tag
Heute sollte es ja etwas gemütlicher zugehen. (Meinetwegen – weil meine Bezugsgruppe immer erst um 9 Uhr losgeht… und gestern hatte ich ja von 7 bis 9 in der Turnhalle gewartet, also wollte heute Martin mit uns später starten. Also, alles, was jetzt kommt, ist meine Schuld. Wir haben das aber inzwischen ausdiskutiert und wieder gerade gezogen…) Startzeit für die Marathonis war zwischen 7.30 -8.30. Wie ich später erfuhr, waren schon ca. 200 Leute um 7.00 losmarschiert… Ich war der aller-aller-aller-Letze, der erst um 8.40 auf die lange Strecke losging. (Dann doch 10 Minuten vor uns, er konnte es nicht mehr aushalten!) Ich dachte mir, macht ja nichts, ich hole die ja ein….Aber Pustekuchen. Zwei Stunden alleine durch den Nebel marschiert. Am ersten Kontrollpunkt wurde ich schon gefragt, ob ich denn der letzte sei. Da hatte ich vorher gerade mal erst ca. 10 Leute überholt. Erst so ab 11.30 wurden es dann mehr und mehr, die ich überholen konnte. Das machte aber dann auch nur begrenzt Spaß. Alle ambitionierten Leute waren viel früher gestartet. Der Flensburger Kamerad, gerade in der Marathonvorbereitung (Für Rennen, Laufen, Jogging…!, Der hatte schon angesagt, mind. 30 km der Wanderstrecke laufen/rennen/joggen zu wollen). war z.B. um 7.30 schon gestartet und hatte die Strecke weitgehend laufend in 4.30 absolviert. Den ganzen Tag leicht genervt ging es zügig in Schleifen um Fulda. Das Tempo geschätzt so wie am Vortag. Irgendwann meinte einer mit so einem Taschen-GPS, etwas von „noch 10 km“. Ich rechnete hoch und kam auf eine ähnliche Zielzeit wie am Vortag. Ca. zwei km später an einer Kontrollstelle hieß es dann, dass es noch 12 km seien. Mir ging förmlich die Kinnlade runter. Das wären ja über 6 Stunden. Reichlich frustriert ging es weiter. Später sollte ich erfahren, das der erste Tag halt kürzer war, und der zweite dafür „gute 42km“ die auch 44 sein könnten, so genau konnte das keiner sagen. Kurz vor dem Ziel holte ich dann Helga und ihre Truppe ein, die ja nach mir auf die 25 km gegangen waren. Da ich nicht noch länger unterwegs sein wollte zog ich doch allein bis zum Ziel (das war auch angenehmer für uns – er war ja immer noch pampig…) und ging erst mal duschen. Noch nicht wirklich entspannt und glücklich, weil ich ja noch nicht wusste, dass meine Zeit (beim Marathon wäre es wohl beides mal so um die 6 h gewesen) ja gar nicht so schlecht war. Die nette Gesellschaft der Freude aus Holland und die ausgelassene Stimmung in der Halle waren aber mit der Zeit dann doch ansteckend, so dass sich die Laune langsam aber sicher aufhellte. Helga hatte es auch mit nur kleinen Blasen am Fuß (und zerschossenen Gelenken) überstanden und so konnten wir schön noch zusammen etwas feiern (mit einem kleinen Auslaufen runter zum Hotel. Für den Weg zum Bahnhof habe ich auf einem Taxi bestanden.).

Autor: Martinwalkt Quelle: http://www.laufen-aktuell.de

27.09.2005
Mit 160 Gruppen aus 26 Nationen Marsch- und Wandertage in Fulda FULDA (FZ) 160 Gruppen aus 26 Nationen werden zu den internationalen Marsch- und Wandertagen der Volkssportfreunde Fulda von Freitag, 30. September, bis Sonntag, 2. Oktober, in Fulda erwartet. Start und Ziel dieser Veranstaltung ist im deutsch-amerikanischen Sportzentrum in der ehemaligen Kaserne an der Haimbacher Straße. Am Freitag findet von 16 bis 17 Uhr zunächst eine sechs und eine zehn Kilometer lange Abendwanderung statt. Um 19 Uhr gibt es dann die feierliche Eröffnung des 10. IML- Zwei-Tage-Marsches. Am Samstag, 1. Oktober, wird von 7 bis 7.30 Uhr ein Bustransfer in die Rhön angeboten. Start der 42 Kilometer ist am Grabenhöfchen von 7.30 bis 8 Uhr. Die 25 Kilometerstrecke, sowie die elf Kilometerstrecke starten wie gehabt. Die Startzeit für die 25 Kilometer ist 7.30 bis 11 Uhr, die Startzeit für die elf Kilometer ist 7.30 bis 13 Uhr am deutsch-amerikanischen Sportzentrum. Jeden Tag wird eine neue Strecke angeboten. Am Samstag findet außerdem eine Tombola statt. Am Sonntag, 2. Oktober, kann man von 7.30 bis 8.30 Uhr auf die 42 Kilometer lange Strecke gehen, von 7.30 bis 10 Uhr auf die 25 Kilometer lange Strecke und von 7.30 bis 13 Uhr auf die 10 Kilometer lange Strecke. Alle Strecken starten am Sonntag vom deutsch-amerikanischen Sportzentrum aus. Um 15.30 Uhr findet die internationale Ehrung und eine Abschlussfeier statt. Die Highländer Dudelsack Pipers werden dabei einmarschieren. Weitere Informationen zu diesen Internationalen Marsch- und Wandertagen gibt es unter den Telefonnummern 9 33 88 78 oder (01 70) 7 36 28 90. Quelle: Fuldaer Zeitung

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02.10.2003 - Alle sind in Bewegung >> .. mehr (189kb Jpg)

09.10.2003 - 4616 waren dabei >> .. mehr  (163kb Jpg)

Okt. 2002
Zum Marathon auf die Wasserkuppe
Zivil-militärischer Zweitagesmarsch, internationale Volkswandertage und Osthessenmarathon der Volkssportfreunde Fulda
Fulda (FZ) 18 Nationen waren am Start zum achten zivil-militärischen Zweitagemarsch, den 22. internationalen Volkswandertagen und 14. Osthessenmarathon in Fulda. Trotz schlechten Wetters konnten die Volkssportfreunde Fulda eine Steigerung der Teilnehmerzahlen auf insgesamt 4368 erreichen. 19 Busse – besetzt mit Teilnehmern der 42 Kilometer langen Marathonstrecke – fuhren hoch zur Wasserkuppe. Dort war der Start der langen Strecke. Vorbei ging es an der Fuldaquelle, der Kaskadenschlucht über Gersfeld, Altenfeld, Eichenzell, Bronnzell bis zur Wilmingtonhalle im ehemaligen US-Kasernen-Gelände. Unterwegs gab es Kontroll- und Versorgungsstellen. Die 25-Kilometer-Strecke ging von der Wilmingtonhalle über Bronnzell und Eichenzell zurück zum Start. Auch der nicht so durchtrainierte Wanderer konnte sich an der mit sechs oder elf Kilometern ausgeschilderten Wanderstrecke an der Natur erfreuen. Am Sonntag ging der Start ab der Wilmingtonhalle durch das Fuldatal nach Horas, Gläserzell, Kämmerzell, Lüdermünd und zurück über Maberzell zum Ziel. Auch hier wurden die Wanderer an den Versorgungspunkten bestens versorgt. Wie der erste Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Wagner, erzählte, erwartete die Teilnehmer nach Absolvierung der Strecke als Auszeichnung des Zweitagemarsches eine Nachbildung der alten Fuldamünze am schwarz-rot-goldenen Band. Die Marathonläufer erhielten einen gestickten Aufnäher mit den Wappen aller teilnehmenden Nationen und dem Fuldawappen sowie eine Urkunde. Für die Teilnehmer der kürzeren Strecken gab es eine Tasse mit dem Bild des Domes. Diese Wanderungen wurden für den Internationalen Volkssportbund (IVV) und die Internationale Marching League (IML) gewertet. Das besondere des IML-Marsches ist, dass es für jede Nation nur einen Veranstalter gibt. Und Deutschland wird hierbei durch Fulda vertreten. Am Sonntag um 16 Uhr fanden dann die Ehrungen der Europaen Walker statt. Die Stadträte Peter Jost und Gerhard Dechant nahmen diese Ehrungen zusammen mit dem Vorsitzenden der Volkssportfreunde, Wolfgang Wagner, sowie Dirk de Boever aus Belgien (Delegierter der IML) vor. Bei Live-Musik saßen die verschiedenen Nationen noch lange zusammen und schlossen neue Freundschaften. Dabei waren viele Reservistengruppen aus ganz Deutschland, Zoll- und Polizeigruppen, eine Gruppe der königlichen Marine der Niederlande, eine Gruppe der Nato sowie Bobbys aus England. Quelle: Fuldaer Zeitung

04.10.2001 - Drei Tage rund um Fulda >> .. mehr (80kb Jpg)

1998
Auch „Bobbys“ machten mit
IVV-Wandertage der Volkssportfreunde lockten 4000 Wanderer aus 19 Ländern nach Fulda
Fulda (ß) Detektiv Sherlock Holmes und sein Spurensucher Dr. Watson wären zufrieden gewesen: die IVV-Wandertage in der Rhön waren durch eine mitwandernde Abteilung von 15 britischen Polizisten in Uniform (Bobbys) gut abgesichert. 4000 Wanderer aus 19 Ländern bevölkerten am Wochenende Fulda.
Die Black-Horse-Halle und die Wilmington-Halle des ehemaligen US-Kasernengeländes glichen einem Heerlager. 19 Sprachen von „Europa-Wanderern“, aber auch von Japanern und anderen internationalen Wanderfreunden schwirrten in den Sporthallen bei der Teilnehmerehrung durch Wolfgang Wagner durcheinander. Der „größte zivil-militärische Marsch auf deutschem Boden“ war gekennzeichnet durch internationale Flaggen an den Wänden und Wimpel auf den Tischen. Neben den britischen Polizisten in ihren blauen Uniformen und Kugelhelmen der „Bobbys“ lenkten Bundeswehr- und andere Nato-Uniformen die Blicke der Wanderfreunde auf sich. 450 Holländer kamen mit Bussen nach Fulda, um zu wandern. Manche Wandergruppen hatten mit Kontinentzielen bedruckte T-Shirts, rote Windjacken und Mützen mit Mini-Holzschuhen als Kennzeichen und präsentierten sich stolz als „European Walkers“ (Europa-Wanderer). Belgier, Schweden, Italiener und eifrig fotografierende Japaner feierten in den Turnhallen Wiedersehen in der Rhön. Soldaten verschiedener Nationen nutzten die IVV-Wandertage und der „International Marching League“ als sportlichen Leistungsnachweis für das Militär. Manche Länder erkennen das schon an. Deutsche Wanderer fordern das auch von der Bundeswehr, wie Wolfgang Wagner von den Wanderfreunden 1986 e.V. Fulda der FZ berichtete. Viele Urkunden und Plaketten, die beim ausländischen Militär bereits wie Orden getragen werden dürfen, wurden bei der Abschlußversammlung verliehen. Der Präsident der Internationalen Wanderbewegung INC Luc Henau (Belgien) und Vizepräsident E. O. Peddersen aus Viborg in Dänemark bescheinigten Organisationsleiter Wagner und den Volkssportfreunden Fulda gute Vorbereitungen und „Atmosphäre“ und hoffen, die Wanderer bald in anderen Ländern wieder zu treffen, zunächst einmal in Korea. Die Ehrungen wurden musikalisch umrahmt von der Band „Die alten Mittelröder“. Fuldas Ex-Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger, zehn Jahre Schirmherr der Wanderbewegung, hatte schon am Freitag die großen Scharen der Wanderfreunde begrüßt. Die 140 Mitglieder der Volkssportfreunde Fulda wandern mehrmals im Jahr im In- und Ausland nach dem Motto „In Frieden und Freundschaft wandern“. Das Treffen in Fulda stellte sie vor große Anforderungen. 100 Helfer aus ganz Deutschland waren bei der Wanderveranstaltung in Fulda eingesetzt. Sieben Kontroll- und Versorgungsstützpunkte waren mit besonderer Unterstützung des Sponsors „Förstina“ eingerichtet worden. Eine komplette deutsche Sanitätseinheit von 30 Mann wanderte mit den Gruppen mit, die teilweise acht bis neun Stunden in der Rhön unterwegs waren. Die diesjährige „Volkswanderung“, deren Erlös für die Christine-Herzog-Stiftung für Mukovisziose-Kranke bestimmt ist, war von den Volkssportfreunden Fulda in ihre Großveranstaltung miteinbezogen worden. Über 1000 Wanderer übernachteten mit Luftmatratze und Schlafsack in Massenquartieren in Bürgerhäusern der Rhön, andere Wanderer waren in Fuldaer Hotels und Gaststätten untergebracht. Quelle: Fuldaer Zeitung

1997
17 Nationen am Start
4800 Teilnehmer kamen zu den Internationalen Volkswandertagen
Fulda-Bronnzell (lk)
Wer am Wochenende in und um Fulda unterwegs war, der hat sich sicher über die vielen Wanderer gewundert, die auf Feld-, Wald- und Wiesenwegen alleine oder in Gruppen, mit oder ohne Vereinsfahne unterwegs waren. Japaner, Türken, Amerikaner, aber auch Sportbegeisterte aus dem näheren europäischen In- und Ausland waren angereist, um an den 17. Fuldaer Internationalen Volkswandertagen am 2-Tage-Marsch teilzunehmen.
Insgesamt kamen 4800 Menschen aus 17 Nationen. „Eine beträchtliche Anzahl“, wie der erste Vorsitzende der Volkssportfreunde Fulda, Wolfgang Wagner, kommentierte. So habe man für die Unterbringung der von weither angereisten Gäste unter anderem sieben Bürgerhäuser im näheren Umkreis genutzt und sei sogar auf die Militärunterkünfte auf der Wasserkuppe ausgewichen. Start und Ziel beider Wandertage, die unter Schirmherrschaft des Fuldaer Oberbürgermeisters Dr. Wolfgang Hamberger standen und von der „Internationalen Marsch Liga“ (IML) gemeinsam mit dem Internationalen Volkssportverband (IVV) organisiert wurden, war das Bronnzeller Bürgerhaus. Von hier aus starteten die Wanderer am Samstag in die Rhön, um je nach Lust, Laune und Kondition 10, 25, 42 oder 50 Kilometer zurückzulegen, wobei die weiteste Strecke bis ins Gichenbachtal führte. Am Sonntag ging es durch die Fuldaaue, weitester Punkt war Lüdermünd. Bei einer Abendwanderung waren rund 1000 Mark für die Mukoviszidose-Stiftung „erlaufen“ worden. Stadtrat Peter Jost ehrte in Vertretung des Schirmherrn die zehn größten teilnehmenden Gruppen, unter denen sich auch die „Wanderfreunde Kalbach“ und die „Wanderfreunde Hattenhof“ befanden. Abschließend zeichnete Wolfgang Wagner zusammen mit dem Präsidenten der IML, Luc Henau, 45 Wanderer aus, die bereits zum achten Male an einem IML-Marsch teilgenommen hatten, und dankte Hauptsponsor „Förstina“ für die Unterstützung. Quelle: Fuldaer Zeitung

 

Quelle: Artikel aus der Fuldaer Zeitung:

 



 
 
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